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Firma:
Personal Scout Tours
Inhaberin Sandra Bracht
Anschrift:
Sternstraße 23
48145 Münster / Germany
Telefon:
+49-(0)251-1355233
Telefax:
+49-(0) 3221-2359009
e-Mail:
info@personal-scout-tours.de

 

KANADA - Indianerland Britisch Kolumbien

Im Land der Bären und Lachse

Bild

21 tägige Wander-, Erlebnis- und Kulturreise zu den Tsal’alh-Indianer

  • Leben mit den Tsal’alh-Indianer
  • Leben im Wildniscamp / Schwitzhüttenzeremonie
  • Wandertour (Lost Valley, 5 Tage)
  • Reit- und Kanutouren
  • Besuch des anthropologisches Museum in Vancouver
  • Whalewatching Pazifikküste in Vancouver

Pilot-Reiseprojekt Kanada:
Indianerland Britisch Kolumbien
im Land der Bären und Lachse

Unsere Reise beginnt in der schönen Stadt Vancouver an Kanadas Pazifikküste. Wir fahren durch die Küstenberge nach Norden, entlang der "99 North", durch enge Schluchten, windungsreiche Straβen und eindrucksvolle Gebirgslandschaften, die höchsten Britisch Kolumbiens. Hier gibt es klares Wasser und eine Vielfalt von Wildtieren wie Lachse, Adler, gefleckte Eulen (auf der roten Liste), weiße Bergziegen,
Pumas,Schwarzbären, Grizzly Bären und Wölfe. Viele Pflanzen, die dort natürlich wachsen, dienen den Indianern als Nahrungsmittel oder als Medizin, wie z.B. die Saskatoonbeeren. Nach etwa sechs Stunden erreichen wir die Indianergemeinde Tsal’alh im Indianer-Territorium St’at’imc (Stat-lee-um). Ungefähr 600 Indianer leben hier. Die Indianer, die seit etwa 8000 Jahren am Seton Lake leben, führen dort ihre traditionelle Lebensart fort. Dazu gehört auch der Lachsfang. Es ist eine kleine Gemeinde mit Schule, Hospital, Tankstelle und Gemeindehaus. In dem wunderschönen Tal sind die Sommer heiβ und trocken und die Winter kalt. Im Winter sind die Seen zugefroren und werden als Straße benutzt. Das Klima ist kontinental.

Aber die Natur ist bedroht:
Die kanadische Holzindustrie schlägt immer wieder Holz und läßt in den einst dichten und zusammenhängenden Bergwäldern breite kahle Schneisen zurück. Die Wasser- und Stromindustrie staut Bergflüsse auf und leitet das Wasser zur Stromgewinnung durch Rohre in den Seton Lake. Seit Jahren kämpfen die Indianer gegen diese Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen, so auch gegen die Abholzung eines Tales im Reservat, Lost Valley und Melvin Creek. Die steilen Hänge in Melvin Creek sollten ursprünglich abgeholzt werden, um Platz für Skipisten für die Winterolympiade zu schaffen. Ein Protestcamp, etwa 2000 errichtet, hat dies verhindern können, auch Dank der politischen Arbeit der Indianer vor Ort und der Unterstützergruppe  „Western Canada Wilderness Committee“ (WCWC), ein Verein der seit 1980 in BC für die Erhaltung der Wildnis kämpft ( www.wildernesscommittee.org ).

LOST VALLEY – Eine unberührte Wildnis in Britisch Kolumbien:
Mehrere Jahre hat das WCWC mit der St’at’imc zusammengearbeitet, um die 10.000 ha des Lost Valley zu erforschen, ein straßenloses Wassereinzugsgebiet im Herzen des Indianergebietes. In ihm wurde noch nie Holz geschlagen. Das Lost Valley bezieht sein Wasser aus dem westlichen Teil der wildreichen Cayoosh Bergkette, die zu den südlichen Küstenbergen von BC gehört. Nördlich der Cayoosh Bergkette liegen Anderson und Seton Lake, südlich davon liegen die Duffy Lake Road und der Cayoosh Creek.

Das Lost Valley ist atemberaubend schön und hat eine grosse Artenvielfalt. Hier findet man Pflanzen und seltene Tierarten, die für die Küste typisch sind als auch solche aus dem Inneren des Landes. Das Lost Valley ist reich an archäologischen Schätzen. Eine uralte Indianerwanderroute führt durch das Tal auf die andere Seite des Gebirges nach Melvin Creek. Der Pfad wird auch heute noch benutzt. Entrindete Rote Zedernbäume, Vorratsgruben und Felswohnungen zeugen von der frühen Besiedlung und Nutzung. Tatsächlich ist das Tal ein lebendes Museum der Geschichte und Kultur des Territoriums. Es ist auch ein Zeugnis der nachhaltigen Waldpflege der St’at’imc. Wir können darauf gespannt sein, mehr über das Lost Valley und andere Wildgebiete des St’at’imc –Gebiet zu erfahren.

Die St’at’imc sagen selbst über ihr Territorium:
„Unsere St’at’imc Lebensart ist untrennbar mit dem Land verbunden. Wir lassen uns das Jahr über an verschiedenen Stellen der Flüsse, Seen und Berge im Territorium nieder, je nachdem, wann an solchen Orten die besten Zeiten sind um zu jagen, zu fischen, zu ernten und Heilkräuter zu sammeln. Die Lehren, die uns das Land vermittelt, sind ein groβer Teil des Erbes, daβ wir St’at’imc –Elders an unsere Kinder weitergeben.

Wir überwachen und verteidigen die reichen Schätze unserer Fischgründe entlang des Fraser Rivers, die uns im Winter ernähren und ein wertvolles Grundnahrungsmittel für den Handel mit unseren Nachbarn sind. Wir St’at’imc können uns keinen besseren Ort für unser Leben vorstellen“.

„Wir sind eine Nation und keine Interessenvertretung, wie von unseren Vorvätern feierlich in der Erklärung von Lillooet am 10.5.1911 verkündet: Wir stellen fest, daβ wir die rechtmäβigen Eigentümer unseres Stammesterritoriums sind und Eigentümer von allem, was damit zusammenhängt. Wir haben schon immer in unserem Land gelebt; niemals haben wir es verlassen oder anderen überlassen“.

Der Ursprung dieser Rechte ist das St’at’imc-Stammesgesetz. Die St’at’imc-Gemeinden von D’arcy, Seton-Portage und Shalath haben über viele Generationen verschiedene Teile des Einzugsgebietes des Lost Valley zum Jagen und Sammeln von Pflanzen genutzt, so wie sie sie auch heute nutzen.
"Die St’at’imc-Indianer now wish to share aspects of this reach culture and this history with the world".

Das Reiseprojekt und seine Bedeutung
Wir fördern die Entwicklung des Tourismus im Sinne der Kultur und der Traditionen der Ureinwohner, hin zum „sanften Tourismus“. Die Besucher sollen ihren Urlaub in Harmonie mit "Mutter Erde" verbringen. Sie sollen am Leben ihrer Gastgeber teilnehmen, um ihnen die Schönheiten ihres Landes zu zeigen.

Geplant sind folgende Aktivitäten unter deutscher und indianischer Leitung:
85-tägige Wanderung durch das Lost Valley, gute Kondition Voraussetzung, Alternativ: wer nicht mit will, kann im Ort bleiben und evtl. Indianer beim Fischen oder im Protest-Camp helfen 8 Mehrtägiger Aufenthalt in einem Wildnis-Kultur-Camp, traditionelles Leben in einem Erdhaus 8 Schwitzhüttenzeremonie, Treffen mit Stammesältesten
8 Reit und Kanutouren uvm.

Ein grober Zeitrahmen, Ablauf kann sich ändern:

1.Tag: Ankunft in Vancouver, Abholung vom Flughafen, ÜN im Hotel

2.Tag: Aufenthalt in Vancouver, Besuch des anthropologischen Museums o. Whale-Watching

3. Tag: Mit Kleinbus oder Jeep ca. 6 Stunden Fahrt nach Tsal’alh, das Indianerdorf am Seton Lake, ÜN auf dem Campingplatz in Zelten

4. Tag: Kennenlernen der Gegend und unsere Gastgeber, mit denen wir die nächsten Tage verbringen werden

5. u. 6. Tag: Kleine Wanderung in der Gegend, indianische Schwitzhütte, Einstimmen auf die folgenden Tage, Vorbereitung Wandertour

7.-11.Tag: Wanderung Lost Valley: Transfer nach D’Arcy, einem kleinen Ort am anderen Ende des Seton Lake. Dort ist der Einstieg und die 5 tägige Wanderung in das Lost Valley Tal geplant.

12.Tag: Tag zum Erholen und Ausruhen

13.Tag: Kanu- o. Pferdetour, evtl. auch eine Motor-Bootstour auf dem Seton Lake mit einem Indianer zu versteckt liegenden Felszeichnungen.

14.-16.Tag: Fahrt zum Wildnis-Kulturcamp, ÜN in einem traditionellen Erdhaus, evtl. Kräuter sammeln, traditionelle Fleisch u. Fischverarbeitung, Angeln, traditionelles Flechten eines Korbes aus Rinde, kleine Wanderungen, Erzählungen und Geschichten des Stammes uvm.

17.Tag: Fahrt zurück zum Ort, Tag zur Erholung, evtl. Treffen mit Stammesältesten, Trommel u. Gesangsrunde

18.Tag: Zeit, die Sachen zu sortieren und zu packen

19.Tag: Abschied und Fahrt nach Vancouver, ÜN im Hotel

20. Tag: Flug nach Deutschland

21.Tag: Ankunft Flughafen Frankfurt a. M.

Für das nächste Jahr ist geplant, in eine bis dahin neu gebaute Cabin (Holzhaus) zu schlafen. Sollte diese Cabin noch nicht fertig gebaut sein, werden wir zelten. Es gibt genügend Wasser aus Flüssen und Seen, auch Trinkwasser. Wir kochen gemeinsam (auch einkaufen), gekocht wird entweder auf offenem Feuer, Gaskocher o. in der im Cabin eingerichtete Küche. Wir werden evtl. auch von Familien eingeladen, wo wir gemeinsam ein traditionelles Essen kochen können. Für die Wanderung gibt es hochwertige Trekkingnahrung usw., keine Dosen und andere schwere Sachen.

21 Tage, vom 5.7.-25.7.2010, Preis: 2.050 Euro

Leistungen:
8 21täg. Kultur-Naturwander-und Erlebnisreise, geführte Wander-Kanu-Reittouren, mind. 3, max. 8 TeilnehmerInnen
8 deutsche und indianische Reiseleitung
8 alle Transfers, alle Aktivitäten im Reservat
8 Vollverpflegung während des Aufenthaltes im Reservat, Vollverpflegung während den Wanderungen und Touren
8 3 ÜN im *** Hotel in Vancouver

Nicht enthaltende Leistungen:
8 Flug nach Vancouver und zurück
8 Mahlzeiten und Trinken während der Fahrt zum Reservat und zurück nach Vancouver
8 Whale-Watching (ca 150$), Eintritt Anthropologisches Museum ( 9$), Aufenthalt in Vancouver

Anforderung:
8normale Kondition für die kleinen Wanderungen, keine Vorkenntnisse bei Kanu u. Reittouren
8gute Kondition u. Trekkingerfahrung für die 5 tägige Wandertour durch Lost Valley, tragen eines ca. 15 kg schweren Rucksackes
8Gruppentauglichkeit, Englischkenntnisse wären gut, aber kein Muss, gültiger Reisepaß

Verlängerung: Einmal in Kanada können Sie Ihre Reise auch verlängern: Es gibt verschiedene attraktive Angebote, bitte fragen Sie nach.

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